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Schafe brauchen einen guten Hirten.
Menschen manchmal auch...
Besonders in schwierigen Lebenssituationen.
Schwestern vom Guten Hirten bemühen sich weltweit,
jungen Mädchen, Frauen und Familien in Not
mit ihren Angeboten zu helfen.

45 Jahre gelebte Nächstenliebe
Ausstellung zum Jubiläum in Haus Anton
Mit der Bilderausstellung "Sehn­sucht ist das Feuer der Seele - Leben und Glauben in Wort und Bild" wird im Haus St. Anton in Plein/Wittlich das Jubiläumsjahr und damit ein Zyklus von Feierlich­keiten, Aktionen aber auch ganz besonderen Momenten des Innehaltens eingeläutet. Mit der Bilderausstellung sind Mitarbeiter­innen und Mitarbeiter, Bewohner­Innen, Gäste und Freunde der Einrichtung eingeladen, sich von Ostern bis Pfingsten auf christlich spirituelle Texte und Bilder und damit auf Lebens- und Glaubensfragen einzulassen. In den Texten von Petra Stadtfeld (Referentin u. Geistl. Begleiterin im Bistum Trier) und den Fotos des Fotoclub's TELE Freisen, spiegeln sich Fragen an Gott und das Leben, die Sehnsucht nach Glück, die Suche nach Halt und Geborgenheit und das was uns letztlich trägt - Themenfelder, denen sich die Schwestern vom Guten Hirten, zusammen mit Ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen seit Gründung ihrer Niederlassung in Plein vor 45 Jahren tagtäglich widmen.

Vornoviziat im Supermarkt
Ungewöhnliche Wege gingen die Schwestern vom Guten Hirten in der Provinz Zentral-Ostindien/Nepal. Sieben Kandidatinnen für das Ordensleben arbeiteten während ihres Vornoviziates als Verkäuferinnen bei McDonalds und in einem Supermarkt in Mumbai. So lernten sie die soziale Wirklichkeit in den großen Städten kennen und sahen, wie ihre Mitmenschen um ihr Auskommen kämpfen müssen. Diese Erfahrung hat den Kandidatinnen geholfen, ihre Berufung zum Ordensleben zu prüfen. Im Juni letzten Jahres war das neue Noviziat des Ordens in Jnandohaya eröffnet worden. Es steht unter dem Patronat der seligen Schwester Maria Droste zu Vischering.

Bewegung tut gut
Das Haus vom Guten Hirten in Münster erhielt von der „Aktion Mensch“ 5.000 Euro Fördergeld für seine inklusiven Bewegungsangebote. Die „Aktion Mensch“ fördert kleine lokale Angebote, die einen konkreten Beitrag zur Realisation von Inklusion in unserer Gesellschaft leisten. Das Haus vom Guten Hirten hatte sich mit verschiedenen Projekten bei dieser Förderaktion beworben. Dazu gehört zum Beispiel ein Tanzcafé für Menschen mit und ohne Behinderungen (u.a. auch für Rollstuhlfahrer). Das gemeinsame Erleben und der Spaß stehen dabei im Vordergrund. Weitere Angebote sind das „Rollator-Walking“, bei dem Teilnehmer lernen, sich sicher auf der Straße zu bewegen, ein Kurs unter dem Titel „Mit sicherem Schritt unterwegs“, bei dem es um Sturzprävention und Überwindung von Hindernissen geht, und ein Fitnesstraining unter dem Motto „Bewegung tut gut“. Bei diesem Training, das einmal wöchentlich stattfindet, stärken die TeilnehmerInnen im Sitzen, Liegen oder Stehen ihre Bewegungs- und Stützmuskulatur. Kooperationspartner für die Angebote, die nun von der „Aktion Mensch“ finanziell unterstützt werden, ist der Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie Münster e.V., der die professionellen Trainer stellt.

Jubiläum auf Schloss Zinneberg
Auf Schloss Zinneberg, der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung der Schwestern vom Guten Hirten in Glonn bei München, wird gefeiert. 1010 Jahre ist es her, dass Schloss Zinneberg zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. 1005 wurde ein gewisser Hans von Zinnen von einem Benediktinermönch aus dem Kloster Tegernsee erwähnt. Jener Hans soll dem Tegernseer Kloster ein Waldstück im Landkreis Ebersberg geschenkt haben. Ob dieser Herr von Zinnen tatsächlich der Gründer des Schlosses war, bleibt ein kleines historisches Geheimnis. Auf alle Fälle nahmen die „Zinneberger“ die Jahreszahl zum Anlass, das Jubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen zu begehen. Eigentlich hätte das 2005 geschehen sollen, doch zu dieser Zeit glich Schloss Zinneberg wegen Kanalisationarbeiten einer riesigen Baustelle. Den Auftakt der diesjährigen Feiern bildete der Zinneberger Frühjahrsmarkt im März, der mit einer meditativen Einstimmung zur Karwoche in der Zinneberger Klosterkirche endete. Im Mai folgt eine Theateraufführung der „G'schicht vom Brandner Kaspar!“ Das Ensemble besteht aus Zinneberger Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die schon seit Monaten mit Feuereifer üben. Im Sommer kommt dann das Weltmusik-Ensemble „Quadro Nuevo“ mit seinem neuen Tango-Programm.    ...mehr

Einmal Mond und zurück
Frankfurter "Bullis bringen Freude" in die Welt

Alte VW-Busse taugen nicht nur als Ausstellungs­stücke oder für Oldtimer­treffen, sondern können noch immer ihre Nützlichkeit beweisen. Das jedenfalls fanden einige Bulli-Besitzer in Frankfurt. Seit vielem Jahren unter­stützen sie die Arbeit der Schwestern durch Hilfs­trans­porte in verschiedene euro­päische Länder. Seit 1992 wurden rund 565.000 Kilo­meter zurückgelegt - also fast bis zum Mond und zurück. 126 Tonnen Hilfsgüter wurden an ihr Ziel gebracht. Und mehr noch: Neben den materiellen Hilfsgütern für Bedürftige und Benachteiligte wurde auch Anteilnahme, Freundschaft und Solidarität transportiert.   ...weiterlesen

Schule in Mozambique mit deutscher Hilfe im Bau
Seit vielen Jahren sammeln die Schwestern vom Guten Hirten in Deutschland für den Bau einer Gemeinschafts­schule für die Stadt Nampula in Mozambique. Mit Stern­singer­aktionen in Blomberg, mit Basaren in Münster und Hofheim wurden bisher rund 70.000 Euro zusammen getragen. Allein bei der Sternsingeraktion 2015 in Blomberg kamen rund 8.000 Euro zusammen. Im Oktober 2014 konnte mit dem Bau der Schule begonnen werden, deren Trägerschaft die Schwestern in Mozambique übernehmen. Ein Drittel der Spenden geht in die Bau­kosten, der Rest ist für die laufenden Kosten in den nächsten drei bis vier Jahren bestimmt. Die Kinder in Nampula haben nun endlich die Möglichkeit, Lesen und Schreiben zu lernen und damit Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

"Wenn Du weit gehen willst, geh mit anderen."
ICA/RIMOA Kongregations-Versammlung in Angers



Rund 100 Schwestern vom Guten Hirten, Laienpartner und ReferentInnen aus 28 Ländern in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten nahmen vom 4. bis 15. Oktober 2014 an dem internationalen Treffen ICA/RIMOA im Mutterhaus in Angers teil. Es war der Wunsch vieler Schwestern gewesen, sich vor dem nächsten Generalkapitel des Ordens, das im Juni 2015 stattfinden wird, zu Diskussionen und Gedankenaustausch auf internationaler Ebene zu treffen. So entstand die Idee für die "Internationalen Kongregations-Versammlungen" (ICA), die nicht nur in Angers, sondern ebenso in Kuala Lumpur (Malaysia) für den asiatisch-pazifischen Raum und in Quito (Ecuador) für Nord-/Südamerika stattfanden. Neben den apostolisch tätigen Schwestern nahmen an der Versammlung in Angers auch Partner aus den Missionsländern und kontemplative Schwestern vom Guten Hirten teil. Im Mittelpunkt standen unter anderem Bibelarbeit, Informationen über die apostolische Arbeit in verschiedenen Ländern, Initiativen gegen Armut, Ausbeutung und Mädchenhandel sowie die weltweite Vernetzung der Schwestern. Die Delegierten verabschiedeten eine Resolution, in der sie sich gegen die Praktiken der radikal-islamischen ISIS-Truppen im Nordirak wenden. Darin heisst es u.a.: "Der Verkauf von gefangenen Mädchen und Frauen durch die ISIS-Truppen ist eine schwere Verletzung der Menschenrechte, die uns schockiert. Kann sich dieselbe internationale Länderkoalition, der es um die Befreiung und Sicherung der Ölquellen im Nahen Osten geht, nunmehr nicht auch um die Befreiung dieser Mädchen und Frauen bemühen? Wir appellieren an die internationale Gemeinschaft, ihren politischen Einfluss zu gebrauchen, um den Einsatz von Menschen als Kriegswaffen zu beenden."
Zum Thema Armut und Entwicklung referierten u.a. Christina Duranti vom Missions-Entwicklungs-Büro der Schwestern vom Guten Hirten in Rom und Catherine Mutindi aus der Einheit Kongo/Kenya. Ein Video zeigte den Delegierten, wie die Schwestern vor Ort gemeinsam mit Laien und befreundeten Gruppen durch Netzwerkarbeit, Gewinnung von Sponsoren, Mikrokredite und Rechtsbeistand die Situation der Menschen zu verbessern versuchen.

Weitere Berichte widmete sich dem Thema der wachsenden internationalen Spannungen und militärischen Konflikte, die zu einem Anwachsen der Flüchtlingsströme führen. Schwester Marie Claude Naddaf (Libanon/Syrien) gab einen Überblick über die lange Geschichte der Kriege im Nahen Osten und schilderte zusammen mit Schwester Hanan Youssef und Schwester Lolita Hussein die aktuelle Situation der Flüchtlinge im Irak, Syrien und Libanon, unter denen sich viele Christen befinden. "Die Kinder wachsen mit dem Eindruck auf, Gewalt sei normal", klagte Schwester Hanan. "Wir müssen die internationalen Waffenlieferungen in Krisengebiete stoppen!"
Unter dem Zeichen der Bibelarbeit standen die Vorträge von Schwester Rekha Chennatu, Provinzleiterin der "Schwestern von der Aufnahme Mariens" in Indien. In ihren theologischen Studien hat sich Schwester Rekha besonders mit der Rolle der Frauen im Alten und Neuen Testament befasst. Sie versteht die Vorbilder biblischer Frauengestalten wie Ruth, Judith, Esther, Maria Magdalena und Martha als eine Herausforderung an die Kirche von heute. In Angers widmete sich Schwester Rekha besonders dem Thema des Leitungs- und Führungsstils in den weiblichen Ordensgemeinschaften.

Die Laien und Missionspartner, die als Gäste an der ICA-Versammlung teilnahmen, zeigten sich erfreut über die lebhaften Gespräche und Diskussionen mit den Schwestern. "Wir sind glücklich, dass wir die Gelegenheit hatten, zur Vorbereitungen des Generalkapitels beizutragen und dass und unsere Stimmen einen wichtigen Platz bei den Beratungen eingenommen haben", stellte man übereinstimmend fest.


Während der Kongregations-Versammlung gab es zahlreiche Gelegenheiten zum Kennenlernen und zum Gedankenaustausch zwischen den Schwestern aus 28 Ländern. Mit dabei war auch eine Gruppe von jungen Schwestern mit zeitlichen Gelübden.

In ihrer Schlussansprache zitierte Schwester Brigid Lawlor ein afrikanisches Sprichwort: "Wenn du schnell gehen willst, geh alleine. Wenn die weit gehen willst, geh mit anderen." Der Geist der Kongregation und das besondere Gelübde des Eifers erlaube es den Schwestern, über alle Grenzen hinauszugehen und gebe allem, was sie täten, einen besonderen Sinn. Das Wort von Charles Péguy: “Sie werden Risiken eingehen und sich wundern über ihren Mut", sei wie ein Leitmotiv der Versammlung gewesen. "Gottesfurcht bedeutet, Gottes Wegen zu folgen", sagte Schwester Brigid. "Unsere besondere Beziehung zu Gott ermöglicht es uns, Wagnisse einzugehen, ungerechte Strukturen anzuklagen, die Menschenrechte zu verteidigen und gewaltlos für Frieden, Gleichheit und Gerechtigkeit einzutreten."


Ehrung für langjährige Mitarbeiter im Haus vom Guten Hirten Münster

Gleich mehrere Dienstjubiläen gab es in einer Feierstunde im Haus vom Guten Hirten in Münster zu feiern. Sema Franke ist seit 25 Jahren als Sozialpädagogin in der Einrichtung beschäftigt. Sie hat die Entwicklung der Sozialen Einrichtungen Haus vom Guten Hirten von Beginn an erlebt. Ihre Arbeitsschwerpunkte waren und sind auch noch heute die Betreuungs- und Beschäftigungsgestaltung mit Menschen, die eine psychische Erkrankung oder eine geistige Behinderung haben. Maria Huesmann ist zwar erst 13 Jahre im Hause tätig, hat aber seit 1989 als gelernte Krankenschwester in verschiedenen Krankenhäusern gearbeitet. Sie feiert ihr Jubiläum mit Blick auf 25jährige Tätigkeit im caritativen Dienst. Sie ist im Guten Hirten in den letzten Jahren überwiegend mit der Betreuung und Begleitung von psychoseerfahrenen Menschen mittleren Alters beauftragt.
Anna Klass, Sarah Mentrup und Sandra Schumacher arbeiten seit nunmehr 10 Jahren in der Einrichtung. Sie sind im Pflegebereich, im Hauswirtschaftsbereich und in der Kindergruppe Sterntaler tätig. Nicht zuletzt wurde Marion Niehues geehrt. Sie engagiert sich seit 10 Jahren freiwillig und unentgeltlich und begleitet und unterstützt die hauptamtlichen Kollegen im Freizeit- und Beschäftigungsbereich. "Ein ganz besonderes und außer­gewöhnliches Jubiläum, das heutzutage nicht mehr häufig vorkommt", wie Einrichtungsleiter Stephan Schrade und Sr. Ingrid Schimansky als Vertreterin der Deutschen Provinz der Schwestern vom Guten Hirten bemerkten.



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Guter Hirte in "kontinente"
Die Deutsche Provinz der Schwestern vom Guten Hirten gehört zu den Mitherausgebern des Magazins "kontinente". In einem Eigenteil informieren die Schwestern über aktuelle Projekte. Wenn Sie die Zeitschrift probeweise lesen oder abonnieren möchten, senden Sie bitte eine Email an diese Adresse: gudula.busch@guterhirte.de



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Kontoinhaberin:
Deutsche Provinz der Schwestern
vom Guten Hirten
(Geben Sie bitte immer den Verwendungszweck an.)


 

Weitere deutsche Internetseiten
Haus vom Guten Hirten, Hofheim www.guter-hirte-hofheim.de
Haus vom Guten Hirten, München www.st.gabrielsolln.de
Haus vom Guten Hirten, Münster  www.hvghirten.de
Haus St. Anton, Wittlich www.haus-sankt-anton.de
Schloß Zinneberg www.schloss-zinneberg.de

Update: 14.04.15