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Schafe brauchen einen guten Hirten.
Menschen manchmal auch...
Besonders in schwierigen Lebenssituationen.
Schwestern vom Guten Hirten bemühen sich weltweit,
jungen Mädchen, Frauen und Familien in Not
mit ihren Angeboten zu helfen.

Leib und Seele zusammenhalten
Schwestern vom Guten Hirten eröffnen Restaurant in Burkina Faso


Ein gutes Essen hält Leib und Seele zusammen. Das ist der Gedanke hinter einem Projekt der Schwestern vom Guten Hirten in Burkina Faso. In ihrer Niederlassung in der Stadt Bobo Dioulasso gründeten sie das Restaurant "Yelemani", das Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Mädchen und Frauen schaffen und darüber hinaus mit guter lokaler und französischer Küche aufwarten soll. Ein einmalige Projekt, das schon jetzt große Aufmerksamkeit im Lande gefunden hat. Burkina Faso, die ehemalige französische Kolonie Obervolta, ist eines der ärmsten Länder der Erde. Fast die Hälfte der 16 Millionen Einwohnern lebt unterhalb der Armutsgrenze; zwei Drittel sind jünger als 25 Jahre. Überfüllte Städte wie Bobo Dioulasso bieten nur wenige wirtschaftliche Perspektiven, vor allem nicht für jungen Frauen und Mädchen. Nach Angaben der Weltbank verdient eine Frau in Bobo Dioulasso für eine Woche Arbeit nur ein Viertel von dem, was ein Mann bekommt. Die Mehrheit der jungen Burkinesinnen ist zudem aufgrund kultureller Tradition von der Grundschulausbildung ausgeschlossen. Ohne Bildung und Arbeitsmöglichkeiten sind besonders die jungen Mädchen und Frauen potentielle Opfer von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung.
Dies alles führte zu dem Entschluß der Schwestern vom Guten Hirten, etwas für die ärmsten Frauen und Kinder in der Region zu tun, besonders für jene in den Slums von Bobo Dioulasso.

mehr erfahren Sie hier


Schwestern vom Guten Hirten in aller Welt feiern Wiedervereinigung
Das kleine Logo (links) bringt es auf den Punkt: Die Schwestern des heiligen Johannes Eudes und der heiligen Schwester Maria Euphrasia Pelletier sind wieder in einem Boot! Nach fast 180 Jahren der Trennung wurde am 27. Juni 2014 in aller Welt die Wiedervereinigung der beiden Ordensgemeinschaften gefeiert. Schon seit Jahren regte sich in beiden Gemeinschaften der Wunsch, das Neben­einander wieder in ein Miteinander zu verwandeln. Denn der Anlass für die Trennung im Jahre 1835 war nicht von grundsätzlicher Natur. Der französische Volksmissionar Johannes Eudes hatte 1641 in Frankreich den Orden "Unserer Frau von der Liebe", gegründet, um Frauen und Mädchen in Not Hilfe und Schutz zukommen zu lassen.

1829 gründete die damalige Oberin von Tours, Schwester Maria Euphrasia, ein neues Haus in Angers und gab der Niederlassung den Namen "Haus vom Guten Hirten". In Angers erkannte Schwester Maria Euphrasia, dass die Häuser vom Guten Hirten nur durch enge Zusammenarbeit überleben würden. Sie plante deshalb, alle Häuser "Unserer Frau von der Liebe" unter einem Generalat zu vereinen. Die neue Kongregation erhielt den Namen "Unsere Frau von der Liebe des Guten Hirten von Angers". Doch nicht alle Häuser waren bereit, ihre Eigenständigkeit aufzugeben. So kam es zur Trennung. Apostolat und Spiritualität blieben jedoch in beiden Gemeinschaften erhalten. Das erleichterte nicht zuletzt die Wieder­vereinigung, die jetzt offiziell vollzogen wurde.



In Rom begann die Feier der Wiedervereinigung vor dem Eingang des Generalates der Schwestern vom Guten Hirten. Schwestern beider Kongregationen, Angehörigen anderer Ordensgemeinschaften, Laien und MitarbeiterInnen des Generalats versammelten sich und zogen in zwei Gruppen in das Haus ein. Schwester Brigid Lawlor, Generalleiterin des Schwestern vom Guten Hirten, führte dabei ein Buch mit, das die Geschichte der Wiedervereinigung dokumentiert und in das sich später alle Anwesenden eintrugen. Schwester Angela Fahy, Generalleiterin des Schwestern "Unserer Frau von der Liebe", trug einen Hirtenstab. Es folgte eine Lesung von Texten der Seligen Schwester Maria Droste zu Vischering. Anschließend versammelten sich beide Gruppen zum Gebet vor der Statue des Guten Hirten. Dann kam der feierliche Moment der Verlesung des päpstlichen Dekretes zur Wiedervereinigung durch Pater Hank Lemoncelli, OMI. Schwester Angela übergab den Hirtenstab an Schwester Brigid als Zeichen dafür, dass die Mitglieder der Kongregation "Unserer Frau von der Liebe" sich der Leitung der Schwestern vom Guten Hirten anvertrauen. Alle Anwesenden tauschten den Friedensgruß, während der Chor das "Gloria" anstimmte. In der Kapelle des Generalates wurde die Eucharistiefeier fortgesetzt, die Pater Camilo Bernal CJM, Generaloberer der Eudisten, leitete. Nach der Kommunion wurde den Schwestern "Unserer Frau von der Liebe" das Symbol und die Konstitutionen der Kongregation überreicht.
Die Feier zur Wiedervereinigung war durch Tage des Gebetes und der Reflexion eingeleitet worden. Der erste Tag stand unter dem Motto "Lasst uns der Freude Ausdruck verleihen, wieder vereint zu sein", der zweite unter Motto "Die gemeinsame Ernte einbringen" und der dritte wagte mit der Aufforderung "Gemeinsam für die Mission" einen Ausblick auf die Zukunft. Im Garten des Generalates pflanzten Schwester Brigid und Schwester Angela einen Baum, der mit einer Erinnerungsplakette versehen wurde. Auch in anderen Ländern begingen die Schwestern den Tag der Wiedervereinigung mit Gebet und Feiern, besonders in jenen Ländern, in denen die Schwestern beider Kongregationen vertreten waren.

Weitere Fotos von den Feiern zur Wiedervereinigung finden Sie hier


Kinderkrippe Haus St. Anton bestand Prüfung



Mit sehr gutem Erfolg hat die katholische Kinderkrippe Haus St. Anton in Wittlich-Plein die Auditierung (Prüfung) des Rahmenleitbildes für katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum Trier bestanden. In einem auf mehrere Jahre angelegten Prozess haben sich hierbei die Erzieherinnen mit ihrer Arbeit und der Arbeitsweise auseinandergesetzt und versucht diese für alle Beteiligten zu optimieren. Wegweiser und Grundlage für diesen Optimierungsprozess waren das Rahmenleitbild des Bistums Trier für katholische Kindertageseinrichtungen, wie insbesondere auch das Leitbild des Ordens der Schwestern vom Guten Hirten. Neben der Überprüfung von fachlichen Standards in den einzelnen Qualitätsbereichen ging es vorrangig insbesondere um den roten Faden "Glaube". Glaube der immer da deutlich wird, wo die einzelne Erzieherin in ihrem liebevollen Umgang mit den Kindern etwas von der Liebe des Guten Hirten sichtbar und erfahrbar werden lässt.
Foto: Einrichtungsleiter Peter Unzen (rechts) gratuliert Frau Gudrun Bayer stellvertretend für das gesamte Team der Kinderkrippe zur bestanden Auditierung anlässlich der "Antoniuskirmes" am Festtag des hl. Antonius.

Schwester Hilaria neue Lokalleiterin in Burkina Faso

Schwester Hilaria Puthirikkal RGS wurde zur Lokalleiterin der Kommunität Burkina Faso ernannt. Gleichzeitig wurde der bisherige "Sektor Westafrika" der Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten mit Unterstützung des Leitungsteams umstrukturiert, um den Bedürfnissen der praktischen Arbeit vor Ort besser zu entsprechen. Der Sektor besteht nun aus zwei Kommunitäten – eine in Burkina Faso und eine im Senegal.
Schwester Hilaria ist Inderin. Mit 19 Jahren kam sie nach Deutschland, um Sprache und Menschen kennenzulernen und eine Ausbildung in Sozialpädagogik zu absolvieren. Nach einer Zeit der geistlichen Prüfung trat sie in die Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten in München ein, wo sie 1974 die ewige Profess ablegte. Im Anschluss daran arbeitete sie neun Jahre mit Jugendlichen in München und Baden-Baden. 24 Jahre lang war sie Missionarin in Madagaskar, wo sie auch Kommunitätsleiterin und Ausbildungsleiterin tätig war. Nach einer Sabbatzeit ging sie 2009 im Senegal, wo sie mit Frauen, die von der Prostitution lebten, sowie mit gefangenen Frauen arbeitete. 2011 gehörte sie zu den Gründerinnen der neuen Niederlassung in Burkina Faso. Zur neuen Lokalleiterin der Kommunität Senegal wurde Schwester Germaine Diatta RGS ernannt. Sie ist Senegalesin und legte 2000 ihre ewige Profess ab.

Schwestern vom Guten Hirten in Hofheim laden ein

Die Schwestern vom Guten Hirten beteiligen sich am bundesweiten "Tag der offenen Klöster" am 10. Mai. Von 11 bis 18 Uhr ist das Haus der Schwestern in Hofheim bei Frankfurt für Gäste geöffnet.

Das Programm des Tages:
11.00 Uhr Eucharistiefeier in der Klosterkirche
12.00 Uhr „Wer trägt, der wird getragen“ (Film im Pelletierraum)
12.30 Uhr Mittagessen (Suppe + Nachtisch) Drostesaal mit der Möglichkeit des Gesprächs mit den Ordensschwestern
13.30 Uhr Hausführung
14.30 Uhr „Unser Leben ist ein Strom der Liebe“ (Film über die Ordensgründerin und den Orden im Pelletierraum)
15.30 Uhr Kaffee und Kuchen im Drostesaal
16.15 Uhr Hausführung
17.00 Uhr „Dem Herzen vertrauen“ Film über Maria Droste zu Vischering im Pelletierraum
Wahlweise: „Großstadtnonnen“
18.00 Uhr Vesper in der Klosterkirche und Ende des Tages der offenen Klöster

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Caritas-Ehrennadel für verdiente Mitarbeiter


Für 25-jährigen caritativen Einsatz wurden am 24. März verdiente Mitarbeiter des Hauses vom Guten Hirten und der Kindertagesstätte "Sterntaler" in Münster mit der silbernen Ehrennadel des Caritasverbandes ausgezeichnet. Diözesan-Caritasdirektor Heinz-Josef Kessmann (3. v. l.) überreichte die Auszeichnung an Mehria Shamspoor-Dazh (links), Stephan Schrade (2. v.l.) und Katharina Severt. Geehrt wurden für 20-jährige Tätigkeit außerdem Johanna Albrecht-Wandelt, Ulrike Dirks, Claudia Haarmann-Wölki und Elke Städler. Ihr zehnjähriges Dienstjubiläum feierten Manuela Häusler, Victoria Haubrich, Anke Röttger und Renate Schrage.

Schwester Cordis als neue Provinzleiterin in ihr Amt eingeführt



Mit einer Eucharistiefeier in St. Hedwig in Würzburg-Heuchelhof begann am 12. Februar die Einführung des neuen Leitungsteams der Provinz Deutschland/Albanien. Schwester Daniela Kubiak (Foto links) übergab den "Hirtenstab" an Schwester Cordis Ganslmeier. Die anwesenden Schwestern riefen die neue Leiterin und ihr Team mit den folgenden Worten auf: "Aus unsrer Mitte hat ER, der gute Hirte, Schwestern erwählt und berufen, unsere Provinz in die Zukunft zu führen. In der Erklärung unseres Provinzkapitels vom 24. Oktober 2013, in der die vier Prioritäten festgehalten sind, mit denen wir die Zukunft gestalten wollen, lesen wir: Wenn schon ein einziges Herz alles beleben kann, können dann nicht unser aller Herzen mit Gottes Hilfe und mit dem Charisma der hl. Maria Eufrasia
den Lebensmut und die Zuversicht stärken? Dieser Weg des Vertrauens in die Zukunft beginnt heute mit der Einführung unseres Leitungsteams. Aus unsrer Mitte rufen wir: Schwester M. Cordis Ganslmeier." Die neue Provinzleiterin antwortete mit den Worten: „Hier bin ich! Ich bin bereit, meine Gaben im Auftrag des Kapitels in unserem Leitungsteam einzusetzen."
Generalvikar Dr. Hillenbrand, Würzburg, sagte in seiner Predigt u.a.: "Wir allen kennen das Wort von Saint-Exupéry: 'Man sieht nur mit dem Herzen gut.' Man könnte diesen Satz auf die Gründerin Ihrer Gemeinschaft beziehen: Für Maria Eufrasia Pelletier (1796 – 1868) war diese Herzensperspektive eine zentrale Dimension ihrer Spiritualität. Mir kam der Gedanke, auch die von Ihrem Provinzkapitel im vergangenen Herbst erarbeiteten Prioritäten als 'Herzensanliegen' zu deuten. Sie haben eine verblüffende Nähe zu Grundgedanken von Papst Franziskus. Hirten der Kirche müssten im besten Sinn 'Grenzgänger' sein, die sich nicht mit sicheren Situationen begnügen, sondern immer wieder zu dem Risiko bereit sind, an die Ränder zu gehen und die Menschen dort aufzusuchen, wie es dem Vorbild Jesu als des Guten Hirten entspricht. Papst Franziskus, davon bin ich überzeugt, hätte sicher nichts dagegen, dass ich seine Worte auch auf die Hirtinnen beziehe, konkret auf die Schwestern Ihrer Gemeinschaft."
An den Gottesdienst schloss sich ein Empfang an, an dem zahlreiche Schwestern, Mitarbeiter und Freude des Guten Hirten teilnahmen.


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Die Deutsche Provinz der Schwestern vom Guten Hirten gehört zu den Mitherausgebern des Magazins "kontinente". In einem Eigenteil informieren die Schwestern über aktuelle Projekte. Wenn Sie die Zeitschrift probeweise lesen oder abonnieren möchten, senden Sie bitte eine Email an diese Adresse: gudula.busch@guterhirte.de


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(Geben Sie bitte immer den Verwendungszweck an.)


 

Weitere deutsche Internetseiten
Haus vom Guten Hirten, Hofheim www.guter-hirte-hofheim.de
Haus vom Guten Hirten, München www.st.gabrielsolln.de
Haus vom Guten Hirten, Münster  www.hvghirten.de
Haus St. Anton, Wittlich www.haus-sankt-anton.de
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Update: 29.07.14