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Schafe brauchen einen guten Hirten.
Menschen manchmal auch...
Besonders in schwierigen Lebenssituationen.
Schwestern vom Guten Hirten bemühen sich weltweit,
jungen Mädchen, Frauen und Familien in Not
mit ihren Angeboten zu helfen.

Schwestern vom Guten Hirten helfen Taifun-Opfern auf den Philippinen

Kirchliche MitarbeiterInnen, Regierungsstellen und NGOs bündeln ihre materiellen Ressourcen und ihr Personal, um gemeinsam den Opfern des Taifuns Sendong zu helfen, der am 16. Dezember den Süden der Philippinen verwüstete, Hunderte von Menschen tötete und Häuser und Land zerstörte. Schwestern vom Guten Hirten in Cagayan de Oro City und Iligan City im Norden Mindanaos waren unter den ersten, die sich um die Opfer gekümmert haben. Sr. Edna Fuentes, Lokalleiterin der Kommunität in Iligan, berichtet, dass die Einsatzkräfte ein Treffen mit Bischof Elenito Galido hatten, um den Hilfseinsatz in der Diözese zu koordinieren. Die Pfarrei San Lorenzo war eines der Evakuierungszentren für die Opfer des Taifuns. Sr. Edna sagte, dass viele der Überlebenden in Schulgebäuden untergebracht sind und dass viele Kinder krank werden. Lebensmittel stehen zwar ausreichend zur Verfügung, aber es fehlt an sauberem Wasser für die Evakuierten. Der Strom in Nord-Mindanao ist auch ausgefallen.
Das Apartment, in dem die Schwestern leben, erlitt durch den Sturm keinen Schaden. Aus Cagayan de Oro City berichtet Sr. Regina Pil, Lokalleiterin der dortigen Kommunität, dass die Schwestern vom Guten Hirten alle verschont geblieben sind und nun den Opfern und ihren Familien beistehen. Der Konvent der Schwestern liegt abseits der Schneise, welche die reißenden Fluten geschlagen haben. Familienangehörige mehrerer Mädchen des Wohnheims der Schwestern sind unter den Opfern des Taifuns. Sr. Cecilia Torres RGS, die Provinzleiterin, die sich im Provinzialat in Quezon City aufhielt, bat die Ökonomin Sr. Amelia David, sofort finanzielle Hilfe nach Nord-Mindanao zu schicken. Mehrere Schwestern haben sich auch angeboten, den Überlebenden durch Stresstherapie zu helfen. Die Menschen in in Cagayan de Oro und Iligan haben solch zerstörerische Taifuns noch nicht erlebt und waren deshalb völlig unvorbereitet auf die Katastrophe.
Sr. Regina Pil ist dankbar für Gebet und finanzielle Hilfe. Sie meint, dass momentan viele Spenden für die Rettungsmaßnahmen eintreffen, dass die Kirche in Mindanao aber auch ein Langzeitprogramm vorbereitet, um die Taifunopfer bei der schwierigen Aufgabe des Wiederaufbaus zu unterstützen.



St. Martin kam zu den Seniorinnen

Acht große Vorschulkinder und 14 kleinere Kinder aus der Kinder­gruppe „Sterntaler“ im Alter von ein bis sechs Jahren machten sich um St. Martin auf den Weg in den Pflegebereich des Hauses vom Guten Hirten in Münster. Dort wurden sie von den Seniorinnen voller Vorfreude und Spannung erwartet, denn sie durften teilhaben an dem Martinsspiel der Kinder im sonnendurchfluteten Wintergarten. Das für das Laternenfest einstudierte und bereits einmal auf- geführte Martinsspiel erfreute die aufmerksamen Zuschauerinnen sichtlich. Jedes Kind hatte für eine Bewohnerin einen Anhänger mit dem Symbol seiner Gruppe gebastelt, welche sie im Anschluss an ihre Vorführung überreichten. Im Gegenzug bekamen die Kinder Mandarinen und Kekse und konnten sich mit Getränken erfrischen.


Mit Freude in den Orden aufgenommen
Unter den drei Novizinnen ist auch eine Deutsche

Am 1. Oktober traten drei Novizin­nen, unter ihnen die Deutsche Andrea Tillmans, als Novizinnen in den Orden der Schwestern vom Guten Hirten ein. Die Aufnahme­feier fand im Mutterhaus des Ordens in Angers statt. Unser Bild zeigt die Novizinnen Virginie Silga, Emilienne Dabiré, Andrea Tillmanns und Marie Noeil mit Schwester Marthe aus Frankreich in ihrer Mitte. Schwester Marthe war 20 Jahre lang Missionarin in Algerien und 30 Jahre im Senegal. Sie kehrte 2010 im Alter von 83 Jahren zurück nach Frankreich.

 


"Wir sehen schon ein Licht der Hoffnung"
Japanische Schwestern schildern die Folgen des Tsunamis

In den ersten Tagen nach dem Beben haben wir nur durch das Fernsehen die traurige Lage in unserem Land sehen können. Erst nach zwei Monaten lief der öffentliche Verkehr wieder, und wir hatten dadurch die Möglichkeit, unser Haus in Sendai und einen kleinen Teil des von der Katastrophe betroffenen Gebietes aufzusuchen.
Wir Schwestern kamen zu dritt am Bahnhof in Sendai an. Zuerst waren wir überrascht, denn alles schien wie immer. Aber schon in der nächsten Straße sah man die schlimmen Verwüstungen. In der Kathedrale war die Decke eingestürzt, in unserer Pfarrkirche gab es schwere Schäden. Ein Nachbeben fügte dem Kinderheim unserer Einrichtung Schäden an der Decke und an den Mauern zu. Aber unsere Kinder, MitarbeiterInnen und Schwestern haben Gott sei Dank keinen Schaden genommen.
Wir fuhren auch zur Küste, die der Tsunami heimgesucht hatte. Auf den Feldern stand immer noch das Salzwasser. Wir konnten kein Wort herausbringen. Vor dem Tsunami gab es in dieser Gegend viele Fabriken. Auch sie waren vom Wasser weggerissen worden. Hunderte Menschen starben, und auch heute noch findet man Leichen.
Trotz der von der Katastrophe verursachten Verwüstungen haben sich die Menschen wieder aufgerichtet und sind an die Arbeit gegangen. Wir beten sehr, dass ihr Bemühen Erfolg hat.
Wir besuchten den Hiyoriyama-Park, der auf einem Hügel liegt. Von dort aus kann man das Katastrophengebiet überblicken. Weil die Luft durch Asbest aus den zerstörten Häusern vergiftet ist, mussten wir Masken tragen. Eine Frau bat uns: "Reden Sie mit den Leuten in dieser schwierigen Situation!" Die Menschen sind hart mitgenommen, und obwohl sie selber Opfer der Katastrophe sind, ermutigen sie sich gegenseitig.
Wir besichtigten auch ein Pflegeheim für alte Menschen in Onagawa. Eine 11 Meter hohe Welle war gegen das Heim und das Krankenhaus geprallt. Was mögen die alten Menschen bei diesem furchtbaren Geschehen empfunden haben? Viele Freiwillige helfen nun beim Wiederaufbau. Wir sahen die Zelte der Helfer und die Notunterkünfte für die Obdachlosen. Doch auch in dieser Situation zeigten Feldblumen ihr Lächeln. Die Blumen und die Bäume stehen gegen die Katastrophe auf. Wir spürten das Licht der Hoffnung. Wir arbeiten als Provinz Japan mit dem „Hilfezentrum der Diözese Sendai“ zusammen. Es wird viele Jahre dauern, bis unser Land sich erholt hat.
Schwester Regina Munemoto
Provinzleiterin, Japan

 


Werde ein Segen für alle, die dir begegnen...
Schwestern vom Guten Hirten in Blomberg

Drei Schwestern vom Guten Hirten leben seit 2003 in einem kleinen Konvent in Blomberg. Sie tragen einen gehörigen Teil der Mitverant- wortung für die Seelsorge und das kirchliche Leben in Blomberg, denn Pfarrer Hans-Günter Voß hat mit dem Pfarrverbund Lippe-Süd ein rund 270 km² großes Gebiet zu betreuen. Die Schwestern sind Ansprechpartner für Hilfesuchende, Immigranten, für alte und einsame Menschen. „Zeit mitzubringen, ist das Wichtigste“, sagt Schwester Birgitta.

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Guter Hirte in "kontinente"


Die Deutsche Provinz der Schwestern vom Guten Hirten gehört zu den Mitherausgebern des Magazins "kontinente". In einem Eigenteil informieren die Schwestern über aktuelle Projekte. Wenn Sie die Zeitschrift probeweise lesen oder abonnieren möchten, senden Sie bitte eine Email an diese Adresse: gudula.busch@guterhirte.de



Good Shepherd News
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vom Guten Hirten
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Weitere deutsche Internetseiten
Maria-Droste-Service www.maria-droste-service.de
Haus vom Guten Hirten, Hofheim www.guter-hirte-hofheim.de
Haus vom Guten Hirten, München www.st.gabrielsolln.de
Haus von Guten Hirten, Münster  www.hvghirten.de
Haus St. Anton, Wittlich www.haus-sankt-anton.de
Schloß Zinneberg www.schloss-zinneberg.de

Update: 1.01.12