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Schafe brauchen einen guten Hirten.
Menschen manchmal auch...
Besonders in schwierigen Lebenssituationen.
Schwestern vom Guten Hirten bemühen sich weltweit,
jungen Mädchen, Frauen und Familien in Not
mit ihren Angeboten zu helfen.

 
Erste Erfahrungen in einem Land der Gegensätze
Schwester Rosa-Virginia Madan berichtet aus Südafrika

Schwester Rosa-Virginia Madan (im Bild links) aus der Deutschen Provinz
der Schwestern vom Guten Hirten ist seit Herbst 2011 in der Mission
in Hebron (Südafrika) tätig. Sie berichtet über ihre ersten Erfahrungen:

In knapp sechs Monaten hier habe ich Einiges erlebt. Zwei von den ältesten Schwestern sind gestorben. Sie hatten in Hebron und in Cap Town gewirkt. Zu ihrer Beerdigung waren viele Menschen gekommen, denen die Schwestern geholfen hatten. Ich bin in Hebron und betreue die Kindergartenkinder und die Kursleuten. Wegen sprachlicher Probleme kann ich nicht alles allein tun; eine Schwester begleitet mich. Bis Ende März waren 162 Kinder und ungefähr 150 StudentInnen angemeldet, doch das ganze Jahr kommen immer wieder neue. Die Jugendlichen, die im im letzten Jahr ihren Computerkurs beendet hatten, bekamen Ende März bei einer großen Feier ihre Zertifikate ausgehändigt. Mit diesen international anerkannten Zeugnissen können sie auch in anderen Ländern arbeiten. Für die Feier wurden viele Leute eingeladen: Wohltäter, Freunde, Mitarbeiter, Angehörige der Studenten, Schwestern und die Kinder unserer Schule. Es waren mehr als 400 Leute auf unserem Gelände. Alle lobten die StudentInnen für ihre Arbeit und ermutigten sie, ihre Talente zu nutzen. Auch die Schwestern wurden sehr gelobt für ihren Einsatz und ihre Geduld.
Am 24. März waren wir Schwestern in Johannesburg, um gegen die Abtreibung zu demonstrieren. In Südafrika ist Abtreibung legal. Erzbischof Buti Thlagale vom Johannesburg hatte zu dem Protest in Johannesburg aufgerufen, und es waren viele Menschen gekommen.
In Madidi, einem unserer Missionszentren, bauen wir eine neue Schule, weil der Platz für die vielen Kinder in dem alten Gebäude nicht reicht. Einige Kinder lernen immer noch im Flur. Eine Klinik für Kranke ist Anfang des Jahres schon fertig gestellt und in Betrieb genommen worden. Wir hoffen, dass Schwestern aus anderen Ländern kommen und uns helfen.
In Port Elisabeth wollen wir drei Hektar Land kaufen, um eine Schule für die Kinder aus den Armenvierteln einzurichten. Verhandlungen mit der Regierung laufen bereits. Im Mai wird es sich entscheiden, ob wir das Land bekommen. Jetzt suchen wir noch Sponsoren, die uns helfen, den Kaufpreis aufzubringen.



Aufessen statt wegwerfen
Eine Initiative im Ska-Treff des Hauses vom Guten Hirten in Münster


" Wider dem Müllwahn" ist die Devise der Initiative "Transition Town Münster". Eine ihrer Zielsetzungen ist es, noch verwertbare Lebensmittel vom Wochenmarkt und von Händlern zu sammeln und in Gemeinschaft zu kochen, zu essen und dabei Kontaktmöglichkeiten zu schaffen. Im Januar 2012 startete eine erste Aktion im Ska-Treff des Hauses vom Guten Hirten in Münster. Jan Diekmann, der Initiator, sammelte zusammen mit anderen Freiwilligen Lebensmittel ein. Köche warteten bereits im Ska-Treff auf das Eintreffen der Lebensmittel – wie sich zeigte eine ganze Kofferraumladung – und hatten Ideen, welche Gerichte man zubereiten könne. Dem Ska-Treff kommt dieses Projekt konzeptionell sehr entgegen: Bürger kommen mit Bürgern in Kontakt und Menschen mit Handicaps können sich in eine Gruppe eingliedern. Gemeinsames Kochen verbindet und dient zudem einem guten Zweck!

 


Schwestern vom Guten Hirten halfen Taifun-Opfern auf den Philippinen

Kirchliche MitarbeiterInnen, Regierungsstellen und NGOs bündeln ihre materiellen Ressourcen und ihr Personal, um gemeinsam den Opfern des Taifuns Sendong zu helfen, der am 16. Dezember den Süden der Philippinen verwüstete, Hunderte von Menschen tötete und Häuser und Land zerstörte. Schwestern vom Guten Hirten in Cagayan de Oro City und Iligan City im Norden Mindanaos waren unter den ersten, die sich um die Opfer gekümmert haben. Sr. Edna Fuentes, Lokalleiterin der Kommunität in Iligan, berichtet, dass die Einsatzkräfte ein Treffen mit Bischof Elenito Galido hatten, um den Hilfseinsatz in der Diözese zu koordinieren. Die Pfarrei San Lorenzo war eines der Evakuierungszentren für die Opfer des Taifuns. Sr. Edna sagte, dass viele der Überlebenden in Schulgebäuden untergebracht sind und dass viele Kinder krank werden. Lebensmittel stehen zwar ausreichend zur Verfügung, aber es fehlt an sauberem Wasser für die Evakuierten. Der Strom in Nord-Mindanao ist auch ausgefallen.
Das Apartment, in dem die Schwestern leben, erlitt durch den Sturm keinen Schaden. Aus Cagayan de Oro City berichtet Sr. Regina Pil, Lokalleiterin der dortigen Kommunität, dass die Schwestern vom Guten Hirten alle verschont geblieben sind und nun den Opfern und ihren Familien beistehen. Der Konvent der Schwestern liegt abseits der Schneise, welche die reißenden Fluten geschlagen haben. Familienangehörige mehrerer Mädchen des Wohnheims der Schwestern sind unter den Opfern des Taifuns. Sr. Cecilia Torres RGS, die Provinzleiterin, die sich im Provinzialat in Quezon City aufhielt, bat die Ökonomin Sr. Amelia David, sofort finanzielle Hilfe nach Nord-Mindanao zu schicken. Mehrere Schwestern haben sich auch angeboten, den Überlebenden durch Stresstherapie zu helfen. Die Menschen in in Cagayan de Oro und Iligan haben solch zerstörerische Taifuns noch nicht erlebt und waren deshalb völlig unvorbereitet auf die Katastrophe.
Sr. Regina Pil ist dankbar für Gebet und finanzielle Hilfe. Sie meint, dass momentan viele Spenden für die Rettungsmaßnahmen eintreffen, dass die Kirche in Mindanao aber auch ein Langzeitprogramm vorbereitet, um die Taifunopfer bei der schwierigen Aufgabe des Wiederaufbaus zu unterstützen.


Nachrichten-Archiv


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Guter Hirte in "kontinente"


Die Deutsche Provinz der Schwestern vom Guten Hirten gehört zu den Mitherausgebern des Magazins "kontinente". In einem Eigenteil informieren die Schwestern über aktuelle Projekte. Wenn Sie die Zeitschrift probeweise lesen oder abonnieren möchten, senden Sie bitte eine Email an diese Adresse: gudula.busch@guterhirte.de



Good Shepherd News
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Sie können die aktuelle deutsche Ausgabe der internationalen "Good Shepherd News" als pdf-Datei downloaden. Einfach mit der rechten Maustaste auf das Bild klicken und "speichern unter..."


SPENDENKONTO

Wer die Projekte der Schwestern vom Guten Hirten unterstützen möchte, kann dies durch eine Spende auf folgendes Konto tun:

Konto-Nr. 3909 500
Darlehnskasse Münster EG
(BLZ 400 602 65)

Kontoinhaberin:
Deutsche Provinz der Schwestern
vom Guten Hirten
(Geben Sie bitte immer den Verwendungszweck an.)


 

Weitere deutsche Internetseiten
Maria-Droste-Service www.maria-droste-service.de
Haus vom Guten Hirten, Hofheim www.guter-hirte-hofheim.de
Haus vom Guten Hirten, München www.st.gabrielsolln.de
Haus von Guten Hirten, Münster  www.hvghirten.de
Haus St. Anton, Wittlich www.haus-sankt-anton.de
Schloß Zinneberg www.schloss-zinneberg.de

Update: 08.05.12