| 1840
wurde das erste Haus der Schwestern vom Guten Hirten in München-Haidhausen
gegründet.
Um den wachsenden Anforderungen besser gerecht zu werden, wurde
1965 ein neues Haus in München-Solln erbaut.
Es richtete sich mit seinem Angebot in erster Linie an junge Mädchen
und Frauen, die durch Schwangerschaft in eine soziale Notsituation
geraten sind. Auf dem Gelände von St. Gabriel sind außerdem
weitere Einrichtungen der Sozial- und Behindertenhilfe zuhause,
die sich nicht in der Trägerschaft der Schwestern vom Guten
Hirten befinden.
Homepage: www.st.gabrielsolln.de
Haus Debora
Haus Debora ist eine Einrichtung für Schwangere und Mütter
ab dem 12. Lebensjahr. Ziel ist es, die Mütter zu einer selbständigen
Lebensführung mit ihrem Kind zu befähigen. Die Mütter
erhalten dabei Hilfe bei der Pflege, Versorgung und Erziehung des
Kindes. Sie erhalten ferner Unterstützung in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung.
Auf einen Schulabschluss bzw. die Entwicklung einer beruflichen Grundlage
wird gezielt hingearbeitet. Haus
Debora bietet alle Hilfen für Mutter und Kind "unter einem
Dach". Zum Haus gehört auch ein eigener Garten mit Spielplatz.
Homepage: www.debora.st.gabrielsolln.de
Haus Hagar
Diese Einrichtung in der Trägerschaft der Schwestern vom Guten
Hirten bietet Wohngemeinschaft Frauen bzw. Mütter mit Kindern.
Haus Hagar ist ein Zufluchtsort für Frauen, die durch Gewalterfahrung
in akute Krisensituationen geraten sind. Ziel ist es, Frauen neben
Unterkunft und Schutz Hilfe zu bieten, sich so gut wie möglich
auf ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben vorzubreiten.
Angeboten wird auch eine kostenlose Nachbetreuung und Hilfe in schwierigen
Situationen. Zum Team von Haus Hagar gehören u.a. Sozialarbeiterinnen
und Sozialpädagoginnenn. "Lebenspforte"
Die "Lebenspforte" im Kloster St. Gabriel ist ein Angebot
für verzweifelte Mütter, die ein neugeborenes Kind anonym
und straffrei abgeben möchten. Neben der Pforte des Hauses befindet
sich ein Fenster, durch das das Baby auf ein Wärmebett gelegt
werden kann. Wenn das Fenster wieder geschlossen wird, sorgt ein elektronisches
Signal dafür, daß das Kind entdeckt und versorgt wird.
Damit wird vermieden, daß sich die Mutter einer Aussetzung des
Kindes schuldig macht. Nach einer ärztlichen Untersuchung kommt
das Kind umgehend in eine Bereitschaftspflege bzw. Adoptionsfamilie.
Falls die Mutter sich als leibliche Mutter ausweisen kann, hat sie
die Möglichkeit, innerhalb von acht Wochen nach Abgabe ihres
Kindes ihre Entscheidung rückgängig zu machen und ihr Kind
wieder zu sich zu nehmen.

Schwester Daniela demonstriert die Funktion der "Lebenspforte",
die sich neben der Pforte des Hauses befindet. |
Schwestern vom
Guten Hirten
Wolfratshauser Str. 350
81479 München
Tel. 0 89 / 7 44 41-0
Oberin: Tel. 0 89 / 7 44 41-251
Fax 0 89 / 7 44 41-254
e-mail: cordis.ganslmeier@guterhirte.de
Pforte: Fax 0 89 / 7 44 41-111
Verwaltung: Fax 0 89 / 7 44 41-117
Haus St. Eufrasia
Sr. M. Hildegard
Tel. 0 89 / 7 44 41- 258
Fax 0 89 / 7 44 41-254
Haus St. Josef
Pflegeabteilung
Tel. 0 89 / 7 44 41-267
Sr. M. Blandina
Tel. 0 89 / 7 44 41-264
Fax 0 89 / 7 44 41-254 |