Orden der Schwestern zum Guten Hirten

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„Sie brachte ihre ganze Kraft ein“ – Erinnerungen an Sr. M. Angelika

„Schwester Angelika hat uns ermöglicht, als junges Ehepaar unsere Zukunft zu starten“, erinnern sich Dieter und Ursula Weber. Ihre Gedanken zum Tod von Sr. Angelika Kronenberger haben sie niedergeschrieben.

In Waldkirch im Breisgau hat Schwester Angelika Kronenberger viele Jahre lang als Oberin gewirkt. Die Schwestern vom Guten Hirten haben dort bis zum Jahr 1982 ein Mädchenheim betrieben.

Für Dieter und Ursula Weber war das ein Glücksfall. „Schwester Angelika hat uns im Jahre 1968 ermöglicht, als junges Ehepaar unsere Zukunft in Waldkirch St. Michael zu starten“, schreibt das Ehepaar in einer E-Mail auf den Nachruf auf Sr. M. Angelika hin. „Es war für uns die richtige Entscheidung. Wir gründeten eine Familie.“

„Sie brachte ihre ganze Kraft ein“

Für viele innerhalb und außerhalb der Gemeinschaft ist Sr. M. Angelika Kronenberger vor allem für ihr Wirken in München bekannt. Ihr Wunsch nach einer modernen Einrichtung mit einer neuen Pädagogik und neuen Wohnformen führte zur Gründung der Heimstätte für Mädchen und jugendliche Mütter St. Gabriel im Süden der Großstadt.

„Die Heimstätte St. Michael in  Waldkirch war für sie ebenso ein Lebenswerk wie St. Gabriel in München“, schreibt das Ehepaar Weber. In diesem Umfeld konnten ihre drei Töchter in einer gesunden Umgebung leben. „Sr. Angelika und die ganze Hausgemeinschaft war für uns eine Familie“, erinnern sich die beiden an schöne Stunden zu kirchlichen und weltlichen Festen. „Für viele Jahre war Sr. Angelika Oberin und brachte ihre ganze Kraft in ihr Werk ein.“

Lebenslanger Einsatz für „die gerechte Sache“

Sr. M. Angelika war 1946 in die Ordensgemeinschaft eingetreten. Nach dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs wollte die junge Frau von 25 Jahren für die „gerechte Sache“ kämpfen: für Gott und die Kirche und vor allem für die Nöte der Kinder und Jugendlichen.

Auch nach ihrer aktiven Zeit als Einrichtungsleiterin und Oberin hörte Sr. M. Angelika nie auf, die Menschen zu begleiten, die ihr anvertraut waren. So wird sie nicht nur ihren Mitschwestern, sondern den Menschen an vielen ihrer Wegstationen wird sie Erinnerung bleiben.

Der Einsatz für das Gute, für Gott und ihre Mitmenschen hat sie zeit ihres Lebens angetrieben – auch als sie im Alter von Leiden und Krankheit gezeichnet war. Im März 2021 ist sie im Alter von 99 Jahren verstorben.

(my)

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