Orden der Schwestern zum Guten Hirten

MIT DEN STERNDEUTERN UNTERWEGS
Geistlicher Impuls

Jeden Monat veröffentlicht Sr. Bernadette Brommer aus München einen geistlichen Impuls. Im letzten Jahr stand das Leben und Wirken der Ordensgründerin Maria Eufrasia Pelletier im Vordergrund.

Für 2024 möchte Sr. Bernadette Sie einladen, sich mit den Sterndeutern auf den Weg zu machen.

Können sie Sinnbild für unsere Lebensreise sein?

Jeder Monatsimpuls steht 2024 unter einem anderen Gesichtspunkt.

Sind Sie dabei?

Minuten ziehen sich wie Stunden. Sekunden fühlen sich an wie eine Ewigkeit. Niemand wartet gerne. Es gibt aber eine Art des Wartens, die zur Erfüllung führen kann, schreibt Schwester Bernadette Brommer in ihrem geistlichen Impuls.

Wir befassen uns im Monat Februar mit dem geduldigsten Herzen Jesu, der siebten Anrufung des Ave-Cor-Gebetes des Heiligen Jean Eudes

An Geduldsübungen fehlt es uns wahrlich nicht:

  • Warten an der Kasse
  • Warten auf den Zug
  • Warten in den Arztpraxen
  • Warten auf ein Ergebnis

Warten ist auf ein Ziel hin gerichtet. Das „irdische Warten hat irgendwann einmal ein Ende, wenn das Ziel erreicht ist, oder wenn ich mein gestecktes Ziel selbst beende, weil es sich nicht mehr lohnt zu warten oder weil ich keine Chance mehr sehe, es überhaupt zu erreichen.

Ein Warten, das sich lohnt

Die „biblische Geduld, das biblische Warten“ dauert ein Leben lang, bis wir am Ziel unserer Pilgerreise angelangt sind.

Mit all unseren Fragen kommen wir nie an ein Ende, jede Antwort löst wieder neue Fragen aus.

Zur Geduld gehört ein Ziel, eine Hoffnung, dass es sich lohnt, zu warten.

„Biblisches Warten“ lohnt sich.

„Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung. Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung. Wie kann man auf etwas hoffen, das man sieht? Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld.“

Römer 8,24-25

„Wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis, denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld, Geduld aber Bewährung. Bewährung Hoffnung.“

Römer 5,3-4

Wenn man die vielen Bedrängnisse von Johannes Eudes anschaut, die er im Laufe seines Lebens erfahren hat, hätte einem schon längst der Geduldsfaden reißen können. Johannes Eudes hat es mehrfach am eigenen Leib erfahren, dass Bedrängnis Geduld bewirkt.

So schrieb er in einem seiner Briefe:

„Gott lässt es manchmal zu, dass wir lange arbeiten müssen, um eine Leidenschaft zu besiegen oder eine Tugend in uns erblühen zu lassen, und dass wir in unseren Plänen nicht recht vorwärts kommen. Dieses ist so, damit uns die Erfahrung lehre, was wir sind und dass wir aus uns selbst nichts vermögen, und wir uns so genötigt sehen, nicht in uns, sondern in unseren Herrn Jesus Christus die Macht zu suchen, Gott zu dienen.“

Johannes Eudes, Geistliches Vademecum

Oder in einem Brief an eine Postulantin:

„Haben Sie noch etwas Geduld, fallen Sie nicht in Versuchung, und seien Sie überzeugt, dass Sie in wenigen Tagen ebenso erfreut und getröstet werden, wie Sie jetzt voller Betrübnis sind.“

Johannes Eudes, In allem den Willen Gottes

Warten und Geduld haben erscheint vielen als Zeitverschwendung; und Zeit ist Geld. Aber mal Hand aufs Herz: Wie viel Zeit verbringen wir mit Nebensächlichem? Wie viel Zeit und Energie verschwenden wir mit Beschäftigungen, die nicht der inneren Reifung dienen?

Wenn wir uns mehr auf das biblische Warten konzentrieren könnten, dann würden wir vieles in unserem Leben nicht überbewerten und gelassener werden. Wir könnten uns gegenseitig helfen, das Leben zu entschleunigen. Sehnen wir uns nicht alle nach so einem Leben?

Jeden Monat veröffentlicht Sr. Bernadette Brommer aus München einen geistlichen Impuls. Im Vordergrund steht dabei das Ave-Cor-Gebet des Ordensgründers Johannes Eudes. Mehr von Schwester Bernadette finden Sie hier.

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Misereor Hungertuchandacht 2024

Die diesjährige Andacht kommt aus dem Haus vom Guten Hirten in Hofheim! Gestaltet wird sie von Br. Helmut und Br. Norbert, die Fürbitten lesen unsere Schwestern!

Frau Ricarda Moufang singt und spielt Harfe, die Musik und das Video kommen von Andreas Walke.

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